German 7

25 Jahre Kaiser Wilhelm-Gesellschaft: Zur Förderung der by Leo Bruhns (auth.), Max Planck (eds.)

By Leo Bruhns (auth.), Max Planck (eds.)

Show description

Read or Download 25 Jahre Kaiser Wilhelm-Gesellschaft: Zur Förderung der Wissenschaften Dritter Band Die Geisteswissenschaften PDF

Best german_7 books

Elemente einer umweltorientierten Produktionstheorie

Dr. Joachim Houtman promovierte am Lehrstuhl von Professor Dr. Heinz Isermann der Universität Frankfurt, wo er auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist.

Rating — Chance für den Mittelstand nach Basel II: Konzepte zur Bonitätsbeurteilung, Schlüssel zur Finanzierung

Noch in den achtziger Jahren galten scores im deutschsprachigen Raum als eine Beson­ derheit der US-amerikanischen Kapitalmärkte. Dabei waren schon damals rankings und Ratingagenturen in mindestens 50 Ländern auch außerhalb der united states verbreitet. Zunächst schien es, als seien Unterschiede in den Finanzsystemen dafür verantwortlich, dass sich rankings in Deutschland nicht verbreiteten: Universalbankensystem hier, Trennbankensys­ tem dort.

Extra info for 25 Jahre Kaiser Wilhelm-Gesellschaft: Zur Förderung der Wissenschaften Dritter Band Die Geisteswissenschaften

Sample text

Tagebuch S. 317 u. 319). Ebenso erregt und ergreift ihn aber auch das Schicksal Italiens. Nach dem Einmarsch der Osterreicher in die Lombardei schreibt er: "Die aufgeregtesten Momente der Zeit fallen hier (sc. in Rom) wie tonlos in die Ewigkeit nieder. 319). Ebenso ergeht es ihm wahrend des Jahres 1866 (vgl. die Eintragung yom 17. August S. 224) und ahnlich aufregend fiir ihn ist die Zeit der Freischarenkampfe um Rom im Herbst 1867 (vgl. Eintragung yom 26. Oktober; S. 258). Der Kampf Italiens um seine Freiheit bewegte Gregorovius urn so mehr, als er auch als Deutscher und als Historiker dieses Ringen miterlebte.

So schildert Gregorovius schon in dem Aufsatz iiber Neapel (1853) die politische Uninteressiertheit des neapolitanischen Volkes und seine Teilnahmslosigkeit an der national en Erneuerungsbewegung. Besonders ergiebig sind jedoch die Schilderungen der Reisen, die Gregorovius in den Zeiten groBer politischer Bewegtheit unternommen hat: Streifzug durch die Sabina und Umbrien (1861 und 1864), An den Ufern des Liris (1859), Eine Pfingstwoche in den Abruzzen (1871). So schildert er in seiner Umbrienreise die erste Begegnung mit piemontesischen Truppen, iiberall fallt ihm die Menge von Trikoloren auf, "selbst die Schilder von Handwerkern und Gewerbetreibenden fast iiberall in Rot, Griin und WeiB gemalt", ja sogar die Farben der Wassermelone werden von einem witzigen Melonenverkaufer zum Beweis der Naturgegebenheit der italienischen Nation verwandt.

Der Kampf Italiens um seine Freiheit bewegte Gregorovius urn so mehr, als er auch als Deutscher und als Historiker dieses Ringen miterlebte. talien, nur dank der Hilfe seiner Freunde Borntrager unternehmen konnen (vgl. 72). 42 W. TREOnOR ELWERT: Als Deutscher empfand er, als er beim Krieg von 1859 ins Tagebuch schrieb: "Nur kann ich den Gedanken nicht vertragen, daB sich ein Mensch wie Napoleon mit dem Ruhm, ein Yolk befreit zu haben, schmiicken darf" (S. 56). Hier richtet sich auch schon sein Blick auf PreuBen, das er als das deutsche Piemont bezeichnet, und von dem er die Verjiingung Deutschlands erwartet (S.

Download PDF sample

Rated 4.83 of 5 – based on 28 votes